Austauschanleitung
pneumatische Hubeinheit:
Ziel ist der Austausch der im Bild grün markierten Achse/Hubeinheit.
1. Lösen der Transportbandeinheit von der Hubeinheit.
Zum Abnehmen der Transportbandeinheit die im Bild markierten Schrauben lösen. Die gesamte Einheit sollte anschließend gelöst auf dem Boden aufliegen.
Tipp: Vor dem Lösen der Schrauben, sollte die Achse auf die niedrigst mögliche Position gefahren werden.
2. Wegbau aller Kabel und Sensoren an der Hubeinheit.
Im nächsten Schritt müssen alle an der Hubeinheit befestigten Kabel und Sensoren von dieser gelöst werden.
Tipp: Sensoren markieren um ein vertauschen beim Rückbau zu vermeiden.
3. Lösen der Achse aus dem Gehäuse.
Um die Achse aus dem Gehäuse zu lösen müssen die im Bild markierten Schrauben gelöst werden. Auf Grund der Zugänglichkeit empfiehlt es sich zuerst die unteren zu entfernen.
Tipp: Zur besseren Zugänglichkeit der unteren Schrauben kann es sich empfehlen diese vor lösen der Transportbandeinheit zu entfernen. Diese sollte dabei nicht am tiefsten Punkt stehen. Anschließend kann die Achse vorsichtig nach ganz unten gefahren werden und mit Schritt 1 begonnen werden.
Die Achse kann nach lösen aller 8 Schrauben aus dem Gehäuse genommen werden. Der Einbau der neuen Hubeinheit erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
4. Ausrichten der Achse.
Zum Ausrichten der Achse wird zunächst die Parallelität der Transportbänder zum Gehäuse hergestellt. Es werden wie im Bild gezeigt die Abstände gemessen und durch Verdrehung der Achse die Parallelität eingestellt.
5. Ausrichten der Transportbandeinheit.
Zum Ausrichten der Transportbandeinheit wird dies mittels einer Wasserwaage waagrecht ausgerichtet – „ins Wasser gestellt“. Für diesen Schritt müssen die Schrauben aus Schritt eins leicht gelöst werden und erst nach erfolgreichen ausrichten festgezogen werden.
6. Wiedereinschalten und Testen.
Vor einem erneuten Start in Automatik sollte die Achse händisch getestet und die Übergänge zu angrenzenden Modulen eingestellt und überprüft werden. Hierbei muss sowohl die obere als auch die untere Ein- bzw. Auslaufebene betrachtet werden.